Welcher Typ steckt hinter welcher Maske?

Wer man ist – oder gerne sein möchte –, zeigt man in Corona-Zeiten nicht mehr allein durch den Kleidungsstil, sondern man hat mit der Maske ein zusätzliches aussagekräftiges Accessoire zur Verfügung. Beim Bummeln durch die Stadt lassen sich interessante Psychogramme der Träger*innen erstellen – natürlich immer mit einem Augenzwinkern …

Unter anderem trifft man in der City auf Männer mit Masken im Armee-Design, mit morbiden Totenkopf-Masken oder dem aufreizenden Grinsen eines Horror Clowns. Wer auf ein solch auffälliges Modell blickt, kann sich einigermaßen sicher sei, einen echten Typen vor sich zu haben. Der Mann hinter der Maske hat den Mut, im Fokus zu stehen und genießt die Aufmerksamkeit. Oder aber er präsentiert sich so breitbeinig und stark, weil es in seinem Inneren deutlich weniger selbstbewusst aussieht: In diesem Fall dient das martialische oder provokante Design als Rüstung, hinter der alle (Selbst-)Zweifel gut versteckt sind.

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Und wie sieht es mit Frauen aus, die in diesen ungewöhnlichen Zeiten auf eine bunte Flowerdesign-Maske, ein fröhliches Noten-Design oder den frischen Marine-Look setzen? Vielleicht möchten sie mit diesen positiv anmutenden Motiven ein bewusstes Statement gegen die allgemeine Verunsicherung setzen. Ist der Alltag dank Corona eine noch so große Herausforderung und der Stresspegel oft am Anschlag – warum sich zumindest modisch nicht ein Stück heile Welt bewahren?

Zeig mir, welche Maske du trägst – und ich sag dir, wer du bist.

Als die Maskenpflicht eingeführt wurde und viele Menschen von dieser irgendwie absehbaren politischen Entscheidung dennoch überrascht wurden, wurde um die Optik der Behelfsmaske kein großes Aufheben gemacht: Genommen wurde, was gerade verfügbar war. Eine lindgrüne OP-Maske war ebenso willkommen wie kindliche Comic-Motive.

Mittlerweile ist das Angebot an coolen Masken enorm gewachsen und die Auswahl an individuellen Modellen beinahe unüberschaubar geworden. Geschäftsleute können im Business-Alltag mit hochpreisigem Krawattenstoff überzeugen. Wer vom Mindestabstand kein Jota verschenken möchte, trägt eine Maske mit einem LED-Licht, das blinkt, sobald die 1,5-Meter-Grenze unterschritten wird. In Japan trägt man feine Dessous-Stoffe jetzt nicht mehr nur dezent drunter, sondern auch gerne ganz ungeniert vor dem Gesicht – und das auf offener Straße. Einen gewissen Hang, seine Mitmenschen zu schockieren, lassen die schon im Mittelalter gebräuchlichen Pestmasken mit den langen Schnäbeln vermuten.

Die Form unserer Alltagsmasken ist etwas weniger markant – ganz im Gegensatz zu unseren Designs. Wir lassen dich mit dem Zebrafell-Design tierisch gut aussehen und wecken mit dem Melonenstück die Lust auf Sommer, Sonne, Picknick. Motorsport-Fans haben beim Anblick der Rallye Streifen und der schwarz-weißen Zielflagge Benzinduft in der Nase. Mit dem unbeschwerten Pink Pünktchen Design oder dem bunten Regenbogen zeigst du der Welt, dass selbst in schwierigen Phasen immer Platz für die pure Lebenslust ist.

Wird durch die Maske auch ein großer Teil der gewohnten Mimik verdeckt, musst du dich hinter dem Stoff nicht verstecken. Nutze das brandneue Accessoire, um auf andere Weise zu zeigen, wer du bist und was dich im Leben antreibt und bewegt. Individualität hat viele Gesichter – eine coole Behelfsmaske kann eine davon sein.