Hygiene-Experte: Maske viel wichtiger als Abstand

Hygiene-Professor Klaus-Dieter Zastrow „predigte“ schon lange die Händedesinfektion sowie den Mund-Nasen-Schutz und widersprach damit schon zu Beginn der Pandemie beispielsweise vehement dem Robert-Koch-Institut, welches das Tragen von Masken lange Zeit als sogar kontraproduktiv beurteilten. Jetzt herrscht in ganz Deutschland die Maskenpflicht – und Klaus-Dieter Zastrow stellt die Frage, ob sich durch die Einführung zu einem früheren Zeitpunkt massive Einschränkungen wie Kontaktverbote und Schulschließungen hätten vermeiden lassen.

Nach langem Zögern: Maskenpflicht in ganz Deutschland

Seit Ende April gilt bundesweit beim Einkaufen, im Nahverkehr sowie bei Arztbesuchen die Maskenpflicht. Wie effektiv diese Maßnahme bei der Eindämmung von Corona sein können, zeigt nach Ansicht von Klaus-Dieter Zastrow das Beispiel Jena: In der Stadt müssen Behelfsmasken bereits seit dem 11. April getragen werden – mit dem erfreulichen Ergebnis: keine weiteren positiven Corona-Tests.

Um Tröpfcheninfektionen abzufangen, muss es kein medizinischer Mund-Nasen-Schutz sein: Auch Alltagsmasken leisten sehr gute Dienste. Während das Robert-Koch-Institut behauptet, eine Maske schütze nur Dritte, geht Zastrow noch einen Schritt weiter: Er geht davon aus, dass eine Mund-Nasen-Maske das Infektionsrisiko auch für den Träger deutlich senkt und verweist in diesem Zusammenhang auf § 23 des Infektionsschutzgesetzes.

Die Maske: gerade im ÖPNV unverzichtbar

Besonders schwer ist es im öffentlichen Nahverkehr, die gebotenen Abstandsregeln einzuhalten. Zusätzlich besteht dort – beispielsweise an den Haltestangen im Bus – die Gefahr einer Virusübertragung über Oberflächen. Daher empfiehlt Zastrow, immer ein kleines Fläschchen Desinfektionsmittel dabeizuhaben, um sich nach dem Aussteigen die Hände desinfizieren zu können. Alternativ könne man Latex-Handschuhe tragen.

Was den fehlenden Abstand in Bus oder S-Bahn anbelangt, bleibt Zastrow ebenso gelassen: Wer eine Gesichtsmaske trägt, müsse sich keine Sorgen machen: Die Maske hält Tröpfchen fest und hindert sie am Weiterkommen. Zastrows Fazit: Wer bei Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln Handschuhe und Maske trägt, gibt dem Virus so gut wie keine Chance.

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Maske tragen – aber bitte mit Chic und Coolness

Folgt man der Argumentation des Berliner Hygiene-Professors, stellt die Maskenpflicht ein einfaches, aber umso effektiveres Mittel im Kampf gegen die Ausbreitung von Corona dar. Wer keine Lust auf langweilige Einweg-Masken von der Stange hat, wird bei Socialmask bestimmt fündig. Rote Lippen, das Grinsen eines Horrorclowns oder Graf Dracu lassen deine Mitmenschen auf der Straße oder im Bus zweimal hinsehen – und über der Maske fangen die Augen schelmisch zu blitzen an … Passend zu deinem Outfit wählst du eine Maske im frischen Marine Design oder im bunten Flowerdesign. Wieder zu Hause, wäschst du deine Alltagsmaske bei mindestens 60° C und schon bald kannst du dich damit wieder ins Einkaufsvergnügen stürzen oder dich ganz unbeschwert auf den Weg ins Büro machen. Apropos Büro – auch für den stilsicheren Auftritt in Job-Situationen hat Socialmask passende Modelle auf Lager: Wie wäre zum Business-Kostüm oder Nadelstreifen-Anzug mit einer dezenten einfarbigen Maske oder zeitlos-eleganten Designs wie Rot-kariert? Frühlingsgefühle nach Feierabend wecken unter anderem die Kleinen Käfer oder das Butterfly Design.